Ferran Albrich ist einer der bedeutendsten katalanischen Baritone der Gegenwart. Seine fundierte musikalische Ausbildung —nicht nur als Sänger, sondern auch als Cellist— ermöglicht es ihm, ein breites und vielfältiges Repertoire zu interpretieren, das sich durch stilistische Vielseitigkeit, interpretatorische Präzision und eine besondere Sensibilität in der Phrasierung auszeichnet.
Sein Repertoire umfasst Werke aller Stile und Epochen, vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Er ist mit renommierten Barockensembles in Spanien aufgetreten, darunter La Ritirata und Vespres d’Arnadí, sowie in Italien mit Cremona Antiqua und in Österreich mit Próxima D. Seine bisherigen und zukünftigen Engagements haben ihn zur Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Orchester von Radiotelevisión Española, dem Sinfonieorchester von Galicien, dem Sinfonieorchester des Fürstentums Asturien, dem Sinfonieorchester von Valencia und dem Nationalorchester von Katalonien geführt, unter anderem.
Er hat Recitals gegeben und an Produktionen in bedeutenden Konzertsälen Spaniens teilgenommen, darunter das Palau de la Música und L’Auditori in Barcelona, das Teatro Monumental in Madrid, das Teatro Real in Madrid, Baluarte in Pamplona, der Palacio de la Ópera in A Coruña sowie das Teatro Arriaga in Bilbao. International ist er auf renommierten Bühnen wie dem Teatro Ponchielli in Cremona, dem Teatro Grande in Brescia und dem Theater an der Wien in Wien aufgetreten.
Er hat unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Espasa, Jordi Savall, Andrés Salado, Christoph König, Carlos Mena, Salvador Mas und Antonio Greco gearbeitet. Zudem arbeitet er regelmäßig mit renommierten Pianisten in zahlreichen Recitals zusammen, darunter Victoria Guerrero, Rubén Fernández Aguirre, Alexander Schmalz und Francisco Poyato.
Die Laufbahn von Ferran Albrich wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Permanente Wettbewerb von Juventudes Musicales de España, der Cavalli-Monteverdi-Wettbewerb in Cremona sowie kürzlich der Kritikerpreis für das beste Recital, verliehen vom Gran Teatre del Liceu und der Vereinigung der Freunde des Liceu in der Saison 2024/25.
Seine Diskografie reicht von bislang unveröffentlichten Oratorien von Carles Baguer mit Vespres d’Arnadí (2026) über Monteverdis Il Vespro della Beata Vergine mit Cremona Antiqua (2025) bis hin zu Alben, die der Polyphonie mit dem Ensemble Cristóbal de Morales gewidmet sind (2023 und 2025), sowie zu seiner ersten Aufnahme mit Kunstliedern „Record d’un Poeta“, erschienen im April 2026.



